Presseberichte
Sozial kompetent, fit fürs Leben
- Artikel vom:
- 29.06.2011
- Quelle:
- Schwarzwälder Bote
- Kategorie:
- Presseberichte 2011
Artikel Inhalt
Donaueschingen Sozial kompetent, fit fürs Leben
Donaueschingen. Jeder spricht darüber, an den Kaufmännischen Schulen Donaueschingen sollen sie Schüler jetzt ganz gezielt im Training erwerben: die sozialen Kompetenzen.
Der Erwerb sozialer Kompetenzen gewinnt gesellschaftlich mehr und mehr an Bedeutung. Soziale Sensibilität, Verständnis, Toleranz und Konfliktfähigkeit sind grundlegende Voraussetzungen für ein gelingendes Zusammenleben und –arbeiten. Weiterhin ist es auch eine gute Strategie gegen das Entstehen von Mobbing. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Kaufmännischen- und Hauswirtschaftlichen Schule Donaueschingen ein soziales Kompetenztraining für die Klassenstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums.
Durchgeführt wurden die Veranstaltungen innerhalb der "Kennenlerntage" der neuen Oberstufenklassen mit der Firma Höfer Trainings in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern und weiteren betreuenden Lehrkräften. Die Finanzierung erfolgte mit Unterstützung der Bürgerstiftung Donaueschingen. Es gab für jede Klasse einen eigenen Trainingsort. Das Tipi-Zeltlager in der Nähe von Konstanz, die Jugendherberge in Titisee und in Titisee-Neustadt waren ebenso Übungsorte wie das Ferienhaus Mariawald in Mistelbrunn.
Inhaltlich setzten sich die Jugendlichen mit der Frage auseinander, wie man am besten Probleme lösen und gemeinsame Ziele erreichen kann. Zu diesem Zweck waren verschiedenste Aufgaben zu meistern: Es gab Minentransporte mit blinden und stummen Teamkollegen, den Bau von drei Wegen aus einem Chaos von Brettern um damit fiktive Schluchten zu überqueren. Dabei durften die Schüler nie den Körperkontakt zu den Brettern verlieren. Auch mussten die Teilnehmer im Kreis zehn Bälle einander in immer der gleichen Reihenfolge zuwerfen, ohne dass ein Ball zu Boden ging.
Nach den Übungen überlegten die Jugendlichen, welche Fähigkeiten notwendig sind, um erfolgreich im Team zu arbeiten. Vertrauen, Respekt und Verständnis waren dabei nur einige der Kompetenzen, die die Schüler für besonders wichtig erachteten. Der stellvertretende Schulleiter Andreas Grimm sieht in den Bemühungen um soziale Kompetenzen eine Voraussetzung zur Vorbereitung der Jugendlichen auf die Lebenswirklichkeit. Gerade im beruflichen Alltag sei es wichtig, Strategien zu kennen, gemeinsam ein Ziel zu erreichen und dabei die Stärken der einzelnen zu berücksichtigen.
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